Über mich
Warum es diese Systeme gibt
Ich bin Ingenieur und Projektleiter, kein Unternehmensberater. Die Vorlagen hinter ProcessHubStudio sind nicht aus einem Managementseminar entstanden, sondern aus Projekten, für die ich selbst geradestehen musste.
Vom Werkstoff zur Frage nach dem Prozess
Mein Weg beginnt nicht in der Betriebswirtschaft, sondern in der Technik. Nach dem technischen Fachabitur habe ich Kunststoff- und Elastomertechnik studiert und mit einer Arbeit über Thermografie beim Ultraschallschweißen abgeschlossen — eine Untersuchung darüber, wie sich ein Fertigungsprozess messbar machen lässt, den man zuvor vor allem nach Erfahrung beurteilt hat.
Rückblickend ist das genau die Frage, die sich durch alles zieht, was danach kam: Woran erkennt man eigentlich, dass etwas aus dem Ruder läuft — und zwar rechtzeitig?
Während des Studiums habe ich in der Metallbe- und -verarbeitung, in der Kunststoffbearbeitung und in der Lieferantenqualität eines Automobilzulieferers gearbeitet. Dort habe ich zum ersten Mal aus nächster Nähe gesehen, was passiert, wenn Anforderungen zwischen zwei Unternehmen nicht eindeutig festgehalten sind: Der Aufwand entsteht trotzdem — nur ist am Ende nicht mehr zu klären, wer ihn trägt.
Beide Seiten des Projektgeschäfts
Nach dem Studium bin ich als Entwicklungsingenieur und Konstrukteur bei einem Engineering-Dienstleister eingestiegen und habe im Bereich Exterieur an Motor- und Segelbooten gearbeitet. Das ist die Seite, die Kapazität verkauft: Der Umsatz entsteht aus verrechenbaren Stunden, jede Stunde gehört einem Projekt, und was keinem Projekt zugeordnet ist, fällt am Jahresende auf — als Differenz zwischen Auslastung und Ergebnis.
Danach habe ich die Seite gewechselt. Als Projektingenieur in Prototypenbau, Industrialisierung und Serienfertigung und seit 2022 als Projektleiter verantworte ich Projekte aus Sicht des Auftraggebers: Termine, Kosten, Lieferanten, Änderungen.
Yachtbau ist dabei Projektgeschäft in Reinform — kleine Stückzahlen, hohe Variantenvielfalt, lange Vorlaufzeiten und Änderungswünsche, die selten zum passenden Zeitpunkt kommen. Wer das kennt, erkennt dieselbe Mechanik in einem Planungsbüro, im Anlagenbau oder in einer Agentur sofort wieder. Die Branche ist verschieden, das Muster ist identisch.
Stationen
- 2013 – 2019Bachelor of Engineering, Kunststoff- und ElastomertechnikHochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Abschlussarbeit zur Thermografie beim Ultraschallschweißen.
- 2016 – 2017Praxissemester LieferantenqualitätQualitätssicherung bei einem Automobilzulieferer — Schnittstelle zwischen Anforderung und Umsetzung.
- 2019 – 2020Entwicklungsingenieur und KonstrukteurEngineering-Dienstleister, Produktentwicklung Exterieur für Motor- und Segelboote. Projektgeschäft aus Sicht des Dienstleisters.
- 2021 – 2022ProjektingenieurPrototypenbau, Industrialisierung und Serienfertigung im Yachtbau.
- seit 2022ProjektleiterProjektverantwortung für Motor- und Segelboote — Termine, Kosten, Lieferanten, Änderungsmanagement.
- seit 2026ProcessHubStudioProzess-Systeme für projektgetriebene Unternehmen — entstanden aus den Werkzeugen, die ich mir zuerst selbst gebaut habe.
Der Moment, in dem die erste Vorlage entstand
Es gab keinen großen Auslöser. Es gab eine Wiederholung.
Ein Änderungswunsch kommt im Gespräch, nicht per Mail. Er klingt klein, also wird er zugesagt. Zwei Wochen später ist der Aufwand geleistet, aber es gibt keinen Vorgang dazu — keinen Zeitpunkt, keinen Umfang, keine Freigabe. Diskutieren lässt sich das im Nachhinein nur noch schlecht, also wird es abgeschrieben. Beim nächsten Projekt passiert dasselbe.
Ich habe angefangen, mir dafür eigene Werkzeuge zu bauen: eine Tabelle, die Aufwand gegen Kalkulation stellt. Eine feste Reihenfolge, in der Änderungen erfasst und freigegeben werden. Eine Checkliste für den Projektstart, damit dieselben Punkte nicht jedes Mal neu diskutiert werden.
Keines dieser Werkzeuge war spektakulär. Aber sie haben funktioniert — und zwar deshalb, weil sie in den Arbeitsalltag gepasst haben und nicht daneben standen. Genau in dieser Form sind daraus die Produkte geworden, die es hier gibt.
Wie ich arbeite
Fertig gerechnet, nicht leer
Eine Vorlage mit Beschriftungszeile und leeren Feldern ist keine Hilfe. Meine Modelle enthalten die Logik, die Ampelbewertung und die Kontrollrechnung — und eine Anleitung, in welcher Reihenfolge welche Zahl eingetragen wird.
Keine Software, kein Abo
Excel und Notion sind in den meisten Betrieben ohnehin im Einsatz. Was Sie kaufen, gehört Ihnen: keine Lizenz, keine Anbindung, keine monatliche Zahlung, die weiterläuft.
Grenzen benannt
Wo ein Thema an Recht, Steuern oder normgebundene Regelwerke grenzt, steht das ausdrücklich in der Vorlage. Ich verkaufe keine Sicherheit, die ich nicht geben kann.
Fachliche Grundlage
Ausbildung
- Bachelor of Engineering — Kunststoff- und Elastomertechnik
- Fachabitur, Fachrichtung Technik
Weiterbildung
- Qualitätsmanagement im technischen Entwicklungsprozess
- Ultraschallschweißen in der Serienfertigung
Werkzeuge im Projektalltag
- MS Project, JIRA
- CATIA V5, SolidWorks, Autodesk Moldflow
- Additive Fertigung, GFK-Verarbeitung
Was ProcessHubStudio ist — und was nicht
ProcessHubStudio ist keine Agentur und kein Beratungsunternehmen, sondern ein Einzelunternehmen. Ich entwickle die Vorlagen selbst, schreibe die Anleitungen selbst und beantworte Anfragen selbst. Das hat einen Nachteil — es gibt keine Hotline — und einen Vorteil: Sie sprechen immer mit der Person, die das Modell gebaut hat.
Ich verkaufe keine Beratung und dränge niemanden in ein Gespräch. Wer eine Vorlage kauft, soll damit allein zurechtkommen. Wenn das nicht der Fall ist, will ich es wissen.
Fragen zur Eignung?
Schreiben Sie mir direkt
Ob ein System zu Ihrer Betriebsgröße und Branche passt, beantworte ich persönlich — in der Regel innerhalb eines Werktags.